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Beim Unterhalt von Elektroinstallationen ist Grundsätzlich ist festzuhalten:
Die Errichter der elektrischen Anlagen, also die Elektrofachleute, sind dafür verantwortlich, dass die Schutzmassnahmen bei der Uebergabe der Anlagen an den Betreiber einwandrei funktionieren.
Die Hersteller der Elektrogeräte und der elektrischen Betriebsmittel sind für den fachgerechten Zustand bei deren Auslieferung zuständig. Die Einhaltung der Festlegungen in der Normung garantiert die sicherheitstechnische Unbedenklichkeit der Produkte. Die Abbildung des offiziellen sicherheits-zeichens auf dem Produkt deutet auf die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen hin.
Nach der Inbetriebnahme der Anlage oder des Geräts muss der Betreiber dafür sorgen, dass keine Schäden auftreten, die die elektrische Sicherheit gefährden. Elektrische Anlagen sind in gewissen Zeitabständen auf ihren ordnungsgemässen Zustand hin zu überprüfen. Der Betreiber muss einen Elektrofachmann damit beauftragen, aufgetretene Schäden zu beseitigen und den ordnungsgemässen Zustand wieder herzustellen.
Die elektrische Energie ist umweltfreundlich und leicht zu handhaben, kann jedoch bei unsachgemässer Verwendung auch gefährlich sein. In den Statistiken spielen die Unfälle durch elektrischen Strom zwar nur eine geringe Rolle, trotzdem sind aber entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um Gefährdungen von vornherein auszuschliessen.
Fehlerhafte elektrische Anlagen und Geräte können die Gesundheit und das Leben von Menschen und Tieren gefährden sowie Sachwerte beschädigen und zerstören. Die Aufgabe der Schutzmassnahmen, d.h. des Schutzes gegen elektrischen Schlag und des Schutzes gegen sonstige unerwünschte Wirkungen der Elektrizität, ist es, derartige Gefährdungen zu vermeiden. In den entsprechenden Normen wird über die richtige Ausführung des Schutzes gegen elektrischen Schlag detailliert informiert, wobei aber nicht für jeden Einzelfall eine genaue Anleitung gegeben werden kann.
Worauf hat der Eigentümer eine Hausinstallation zu achten? Alle Installationen sind dauernd in gutem Zustand zu halten.
VORSCHRIFTEN für Zusätzlicher Schutz
FI-Schutzschaltung Gemäss NIN 4.7.2.3. und Teil 7 ist die Fehlerstromschutzschaltung an verschiedenen Orten zwingend vorgeschrieben: Feuchte und nasse Räume
Nach NIN 4.7.2.2.5 müssen in feuchten, nassen und korrosionsgefährlichen Räumen, in Werkstätten mit leitenden Fussböden sowie in Räumen mit Bade- und Duscheinrichtungen Steckdosen Typ 13 installiert werden. Diese Forderung braucht nicht erfüllt zu werden, wenn Sicherheits-Steckdosen Typ 12 mit einer Nennauslösestromstärke von höchstens 10mA installiert werden (NIN 4.7.2.2.5).
Schutzmassnahmen Die Schutzmassnahmen gemäss NIN 4.1.2.5. (Nullung oder Schutzerdung) müssen auch bei Anwendung von Sicherheits-Steckdosen eingehalten werden.
Wenn zum Beispiel ein Gerät zusätzlich geschützt werden soll eignet sich die mobile Sicherheitseckdose
ANWENDUNG
Ueberall dort, wo Menschen vom Strom gefährdet werden können, eignet sich die Sicherheits- steckdose ideal für den Einsatz anstelle einer normalen Steckdose. Das sind Orte wie z.B. Badezimmer, Küche, Kinderzimmer, Hobby-Raum, Garage, Balkon, Terrasse, Labor, Werkbänke, Servicesteckdosen und Steckdosen im Freien. Die Sicherheits-Steckdosen können bei Nullung nach TN-S, TN-C und bei Schutzerdung TT eingesetzt werden. In Installationen nach TN-C muss die Schutzleiterklemme der SIDOS mit der Neutralleiterklemme verbunden werden. Als mobile Ausführung bietet die Sicherheits-Steckdose (siehe auch Aktionen) vor allem bei der Benützung von Handwerkzeugen, Gartengeräten und Leuchten einen optimalen Schutz.
Einbau-Sicherheitssteckdosen
VARIANTE
In der Elektroverteilung kann auch ein Fehlerstromschutzschalter oder ein kombinier-ter Leitungsschutzschalter mit Fehlerstromschutzschalter eingebaut werden
Kombinierter Leitungsschutschalter mit Fehlerstromschutzschalter